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24. Februar 2014

Solidarität mit Kuba ist eine prinzipielle Frage - Arbeitsgemeinschaft Cuba si zog Bilanz und steckte Schwerpunkte ab

Spendensammlung für Kuba auf dem Landesparteitag Suhl 2013

Die Arbeitsggemeinschaft Cuba si in der Partei DIE LINKE im Wartburgkreis und Eisenach konnte während ihres Forums am vergangenen Samstag für das Jahr 2013 eine ansehliche Bilanz in Richtung Solidarität mit Kuba ziehen. So gelang es den Mitgliedern und Sympatisanten der Arbeitsgemeinschaft durch ihre Wirksamkeit, bei Infoständen und Veranstaltungen Solidaritätspenden in Höhe von 485 Euro zu sammeln. Darüber hinaus leisteten Bürger Sachspenden und zwei Tage wurden Fachleute aus Kuba betreut, die zur Ausbildung in einer Agrargenossenschaft im Ilm-Kreis weilten. Christine Dommer, Mitglied des Kreisvorstandes DIE LINKE unterstrich die hohe Bedeutung dieses Themas im Hinblick auf die Schwerpunktsetzung des im Mai zu wählenden Europaparlaments.

Unter dem Titel "Kubas neuer Weg" informierte Gerd Anacker vom Regionalverband Wartburgkreis / Eisenach vor allem über die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen in Kuba, auch unter Berücksichtigung des 2011 gebildeten lateinamerikanischen Staatenbündnisses CELAG, dem immerhin 33 Staaten, außer den USA und Kanada angehören. Ob es die Öffnung der sozialistischen Karibikinsel für ausländische Investoren, die Eröffnung des Hafens "Mariel" als größten Hafen der Karibik, die neue Reisefreiheit, oder die Erneuerung in zahlreichen Bereichen des Landes ist, – Kuba bewegt sich – konnte an Hand von Fakten und Fotos anschaulich nachgewiesen werden.

In der emotionalen Diskussion spielte die Blockadepolitik der USA und der EU als Zeichen von Überheblichkeit und Anmaßung eine vordergründige Rolle. Obwohl die Reisefreiheit kubanischer Bürger gesetzlich verankert ist, informierte ein Forumsteilnehmer, dass die deutsche Botschaft in Havanna für die Einreise seiner Ehefrau nach Deutschland Steine in den Weg lege.

Mehrere Gäste der Veranstaltung kamen zum Tagungsort, der Gaststätte Krambambuli, nicht mit leeren Händen, sondern brachten Sachspenden für den Ausbau der Behindertenwerkstatt in der Provinz Guantanamo mit. Fünf neue Mitglieder der Regionalgruppe Cuba si und ein Spendenaufkommen in Höhe von 60 Euro sind Ausdruck, dass die Solidarität mit Kuba auch im Wartburgkreis lebt. Für dieses Jahr haben sich die Mitglieder des Regionalverbandes vorgenommen, solche thematische Foren auch im Oberland und im nördlichen Wartburgkreis durchzuführen.

Gerd Anacker