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23. Juli 2014

Attentate von Oslo und Utøya nicht vergessen

Am 22. Juli vor drei Jahren versank Norwegen in einer Starre.
Heute gedenkt man in Norwegen der Opfer des Breivik-Massaker. Mit Bestürzung reagiert die LINKE-Direktkandidatin Christiane Leischner auf die Attentate in Norwegen. „Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind am heutigen Tag bei den Angehörigen und Überlebenden der beiden Anschläge. Der Mord von 77 jungen politisch interessierten Menschen durch einen rechtsextremen Fanatiker macht mich damals wie heute fassungslos. Die Tat von Breivik war ein schwerer Angriff auf das demokratisch-pluralistische Gemeinwesen.“

Bemerkenswert ist jedoch der Umgang der Norweger mit diesem Attentat. Drei Jahre nach den Terroranschlägen in Oslo und auf Utøya mit 77 Toten steht Norwegen weiterhin für Offenheit und Toleranz ein.

36 Monate  nach den Anschlägen von Oslo gedenken die Norweger heute der Opfer des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik. In zahlreichen Städten landesweit werden Gottesdienste abgehalten. Dieses Attentat hat aber nicht nur Norwegen berührt. Es sollte uns allen im Gedächtnis bleiben und in Erinnerung rufen, dass rechtsextremes Gedankengut schon oft zu Krieg, Gewalt und Tod führte. Das Attentat in Oslo und auf Utøya, ist das jüngste Beispiel dafür. Es  mahnt uns: «Wehret den Anfängen und den geistigen Brandstiftern!“ sagt Leischner abschließend.

Christiane Leischner