aktuelle Meldungen aus dem Kreisverband
4. Juni 2018

Gesamtmitgliederversammlung in Lauterbach

Am 02. Juni fand in der Jugendherberge "Urwald-Life-Camp" die Gesamtmitgliederversammlung der DIE LINKE Kreisverband Wartburgkreis-Eisenach statt. Unter anderem wurden die Kommunalwahlen 2018 ausgewertet und ausdiskutiert. Dabei ging nochmal ein großes Dankeschön an die Verteiler und Wahlhelfer. Auch der stellvertretende Landesvorsitzende und Landeswahlleiter der LINKEN in Thüringen, Steffen Dittes dankte allen Wahlhelfer*innen ganz herzlich. Desweiteren wurde über die Aufgaben für das Wahljahr 2019 debattiert. 

Der Kreisvorsitzende Sascha Bilay führte aus, dass sich der KV auf seiner Klausur zur Wahlstrategie verständigt hatte:  

  •             Katja Wolf kandidierte erneut als OB für Eisenach
  •             In Bad Salzungen hatte die Parteibeschlossen, den amtierenden Bürgermeister zu un-terstützen
  •             Bei der Wahl des Landrates wurde derKandidat der SPD, Stafan Fricke, unterstützt.

In seinem Fazit stellte Bilay der Partei mobilisierungsfähig aus. In Eisenach wurden so zum Beispiel in Absprache mit dem Landeswahlleiter eigene Materialien gefertigt und verteilt. Das persönliche Gespräch mit den Wähler*innen war offensichtlich erfolgreich. Sie konnten nochmals zur Stichwahl aktiviert werden. Auch ist es wichtig im Umgang mit den sozialen Medien Gelassenheit zu wahren und es müssen Schlüsse gezogen werden für die Wahlen im nächsten Jahr - Kommunalwahl im Mai, Landtagswahl im November. 

Für ihre langjährige Mitgliedschaft und Arbeit in der Partei wurden folgende Genoss*innen mit Urkunden, Blumen und einem Präsent gewürdigt - Friedemann Rudolf, Holger Hänsgen, Gerd Anacker, Uta Förster und Manfred Günther.

In der anschließenden Diskussion wurde genauso über Personal-, Mitglieder- und Strukturentwicklung wie auch über das die Verrohung der Sprache, die nicht mehr zu überhören sei, diskutiert.

Desweiteren wurde über die Vorbereitung und Diskussion für den Bundesparteitag in Leipzig informiert.

Sascha Bilay gab zum Abschluss eine Darstellung zum Prozess der Rückeinkreisung von Eisenach. Seit fast 6 Jahren wurden Gespräche mit dem Landkreis geführt, seit dem vergangenen Jahr unter der Moderation des Landes. Kurz vor der Wahl hat sich die CDU, flankiert von der SPD aus den Gesprächen herausgezogen. „Der Landrat hatte plötzlich kein politisches Mandat mehr. Es wurde nicht die gesamte Region betrachtet, sondern nur die Interessen der Gemeinden, die eine Erhöhung der Kreisumlage fürchten“, so Bilay. Die Eisenacher Gesprächsteilnehmer sind aber der Meinung, dass die Gespräche auf Augenhöhe geführt werden müssen. Demzufolge ist der Termin 01.01.2019 nicht zu halten. „Der Landrat zieht sich aus der Verantwortung“, so Bilay abschließend.