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Bürgermeister Gieß macht Täter zu Opfern des Hitler-Faschismus

Bild: ÖH Uni Graz

Mit Empörung nehmen wir zur Kenntnis, dass der Bürgermeister von Wutha-Farnroda, Torsten Gieß, für den 8. Mai – Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus – zu einer Kranzniederlegung „zu Ehren der gefallenen Soldaten des 2. Weltkrieges“ an den Gefallenengräbern in Wutha und Farnroda eingeladen hat.
Der Zweite Weltkrieg ging von Deutschland aus und es waren vor allem deutsche Soldaten und die deutsche SS, die unendliches Leid über die Völker dieser Welt gebracht haben. Herr Gieß macht Täter zu Opfern und bedient damit Nazipropaganda. Diese Veranstaltung ist ein Hohn und eine Beleidigung für Millionen Opfer der Nazibarbarei. Wir protestieren gegen diese Veranstaltungen und fordern Herrn Gieß auf, sie abzusagen.
Antifaschisten der Region bitten wir, gemeinsam mit uns am 8. Mai ab 17.00 Uhr zu einem ehrenden Gedenken zu den „Erlengräbern“ in Wutha-Farnroda, wo 455 Zwangsarbeiter ihre letzte Ruhe fanden, die während des 2. Weltkrieges im Raum Eisenach/Wutha starben. Wir wollen damit stellvertretend den Opfern der Nazi-Ideologie und des Hitlerfaschismus gedenken.

Anja Müller und Sascha Bilay
Kreisvorsitzende DIE LINKE. Wartburgkreis-Eisenach


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