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G. Anacker

Fahrrad – Projekt auf Erfolgskurs

Das Cuba si – Fahrradprojekt fand auch in der Warteburgregion guten Anklang, denn 20 Fahrräder wurden vor wenigen Tagen abgeholt

 

Bad Salzungen – Nach der ersten Fahrradspendenaktion im Vorjahr, konnte das Team von Cuba si aus Berlin am vergangenen Wochenende wiederholt 20 Fahrräder abholen. Dank der Spenderbereitschaft von Bürgern und Fahrradhändlern unterstützten sie damit das Projekt

„Fahrräder für Kuba“ aktiv. Dafür herzlichen Dank von der Regionalgruppe Cuba si der Wartburgregion und der Zentrale in Berlin. Wie vom Cuba si – Projektleiter Werner Gerathewohl zu erfahren war, gehört damit die Cuba si – Regionalgruppe zu den aktivsten Unterstützern des Projektes in Deutschland. Aus Thüringen konnten in diesen Jahr bisher über 50 Fahrräder gespendet werden, vor allem aus Bad Salzungen, Mühlhausen und Pössneck.

Gut erhaltene, aber auch reparaturbedürftige Fahrräder werden von einer Werkstatt in Berlin einer technischen Überprüfung unterzogen und wenn erforderlich auch repariert. Danach kommen diese zur Verladung in Container und werden anschließend nach Kuba verschifft. Der nächste Containertransport mit über 150 Fahrrädern startet bereits am 12. November, informierte Werner Gerathewohl. Auch im Jahre 2020 wird das Projekt weitergeführt, mit dem Ziel, damit in den Cuba si - Projektregionen das Verkehrsmittel Fahrrad weiter an Bedeutung gewinnt. Das kubanische Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) würdigt diese bedeutsame materielle Hilfe und übernimmt den Vertrieb der gespendeten Fahrräder. Es ist vorgesehen, demnächst, möglichst in der Nähe von Havanna einen Reparatur – und Service – Stützpunkt mit Deutscher Unterstützung aufzubauen.

Damit ist das Solidaritätsprojekt Fahrräder auf die Erfolgsschiene gesetzt, die auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag für die materielle Solidarität mit Kuba leisten wird.