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Pläne zum „Tor zur Stadt“ überraschend und wenig überzeugend

„Da passen bisherige Aussagen und die gestrigen nicht zusammen!“, urteilt Katja Wolf.

Noch in der letzen Stadtratssitzung hätte der Oberbürgermeister Geheimniskrämerei betrieben. Nun sei die Katze aus dem Sack: bisherige Planungsgrundlagen seien kurzerhand über Bord geworfen.
„Alle bisherigen Planungen verfolgten das Ziel der Verkehrsberuhigung der Bahnhofstraße, der Anbindung des Marktes durch die Waldhausstrasse und der Sicherstellung eines bestmöglichen Busverkehrs. Diese wichtigen Punkte scheinen alle sang- und klanglos über Bord geschmissen zu sein.“
Das größte Problem sieht Wolf im Umgang mit der KVG und deren Fahrgäste. „Wo sollen Menschen ein- und umsteigen, wenn der Stadtbusbahnhof weg ist und der Ersatz offensichtlich noch nicht fertig gestellt?“
Es habe im Stadtrat die klare Zusage gegeben, dass der Stadt-Busbahnhof erst zur Verfügung gestellt werde, wenn es gute Alternativen gebe oder der Neubau fertig ist. „Dies ist mit der vorgestellten Zeitschiene nicht im Traum machbar!“, stellt die Stadträtin, die auch Mitglied im Ausschuss für Bau, Verkehr und Umwelt ist, fest. Es deute sich an, dass der gut funktionierende Busverkehr in Eisenach den einseitigen Interessen eines Investors weichen müsse. Dies sei in keinem Fall hinnehmbar.
Bisherige Planungen seien auch immer von der Möglichkeit einer Tagungs- oder Stadthalle in dem Bereich gegenüber des Bahnhofs ausgegangen. Der Weg sei mit dem Entwurf eindeutig ad absurdum geführt, ärgert sich Wolf.
„Ich hoffe, dass in den Beratungen der Gremien der Stadt nicht wieder alles durchgeboxt wird.“ Notwendig sei das kritische Hinterfragen der Pläne und das klare Bekenntnis zum Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt.