aus dem Kreisvorstand

LINKE will Verdopplung des Zuschusses für warmes Mittagessen in Schulen des Wartburgkreises

Kreistagsfraktion WartburgkreisWartburgkreis

„Nach den Auswirkungen von drei Jahren Corona-Pandemie und fast einem Jahr Ukraine-Krieg muss der Wartburgkreis einen Beitrag leisten, dass Kinder und Jugendliche nicht weiter die Leidtragenden sind. Hier muss sich der Kreis vor allem in seiner kommunalen Hoheit der Schulen engagieren und ein regelmäßiges, warmes Mittagessen sicherstellen. Das schafft Stabilität und einen sicheren Anker für die betroffenen Familien“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Kreistag, Sascha Bilay.

„Nach den Auswirkungen von drei Jahren Corona-Pandemie und fast einem Jahr Ukraine-Krieg muss der Wartburgkreis einen Beitrag leisten, dass Kinder und Jugendliche nicht weiter die Leidtragenden sind. Hier muss sich der Kreis vor allem in seiner kommunalen Hoheit der Schulen engagieren und ein regelmäßiges, warmes Mittagessen sicherstellen. Das schafft Stabilität und einen sicheren Anker für die betroffenen Familien“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Kreistag, Sascha Bilay.

Die LINKEN hatten deshalb bereits im August einen Antrag eingereicht, mit dem der Landrat aufgefordert werden sollte, den Haushaltsentwurf für 2023 entsprechend anzupassen. Bisher zahlt der Wartburgkreis freiwillig einen Zuschuss in Höhe von 50 Cent für jedes ausgereichte Mittagessen an den Schulen. DIE LINKE wollte diesen Betrag auf einen Euro verdoppelt haben. Da der Antrag aufgrund der Beratungen in den Ausschüssen nicht beschlossen werden konnte, sieht der Entwurf des Haushaltes aus dem Landratsamt bisher keine Erhöhung vor. „Wir werden deshalb unsere Forderung in einen konkreten Änderungsantrag gießen und dem Kreistag vorschlagen, die Zuschüsse für ein warmes Mittagessen an den Grundschulen, Regelschulen, der neuen Gemeinschaftsschule sowie den Gymnasien und Förderschulen zu verdoppeln“, unterstreicht der Fraktionsvorsitzende.

Nach Berechnungen der Fraktion summiere sich der finanzielle Mehrbedarf auf knapp 330.000 Euro, die die Verwaltung an anderen Stellen einsparen solle. Bilay rechnet gleichzeitig vor, dass der benötigte Betrag gerade mal 0,14 Prozent des gesamten Verwaltungsetats ausmachen würde und deshalb kaum ins Gewicht falle. „Wir haben als Kreistag also die Möglichkeit, mit verhältnismäßig wenig Geld eine große Leistung zu finanzieren. Die Gesundheit und die Zukunft unserer Kinder in der Wartburgregion sollten uns das wert sein“, bekräftigt abschließend Sascha Bilay.